Krones - Neutraubling
Case Study Krones - Neutraubling

Temperatur ausgesperrt

Die Temperaturen der Bearbeitungsspindeln verursachen einen erheblichen Wärmegang zum Messtaster und verfälschen die Messwerte vor allem in Z-Richtung. Mit dem wärmeisolierten THERMO-LOCK®-Messtaster von m&h kann die Krones AG in Neutraubling auf stabile Messbedingungen und verlässliche Messwerte verweisen.

Tausende von Blasformen für Getränkeflaschen fertigt der Blasformenbau der Krones AG in Neutraubling jedes Jahr. Der weltweit führende Hersteller von Getränkeabfüll- und Verpackungsanlagen fertigt nicht nur die Blasformen für die Erstbestückung der Anlagen bei Installation, sondern auch für den Ersatzbedarf seiner Kunden. Rund 8.300 Mitarbeiter in Deutschland, davon ca. 5.500 Mitarbeiter am Standort Neutraubling, und weltweit über 10.500 Mitarbeiter sorgen für die weltweite Marktdurchdringung und tragen den Erfolg des Unternehmens.

Im Blasformenbau werden von mehr als 50 Mitarbeitern auf 15 Bearbeitungszentren und 2 Drehzentren im Mehrschichtbetrieb Formen aus Aluminium gefräst. In diesen Blasformen werden die Flaschen unmittelbar vor ihrer Befüllung aus Kunststofffolien geblasen. Eine solche Form hat in der Regel eine Länge von etwa 350 mm bei einem Durchmesser von etwa 160 mm. Weil diese Blasformen in die Abfüllanlagen integriert sind, werden zahlreiche Serien baugleicher Formhälften gefertigt.

Die Formen werden aus Aluminium gefräst, wobei bestimmte Bereiche zunächst mit Aufmaß gefertigt werden. Dann wird mit Messtastern die Position bestimmt. Ein eigenes Programm in der Steuerung sorgt für die entsprechende Nullpunktverschiebung zum Überfräsen. Nach dem Überfräsen wird mit dem Messtaster wieder das Aufmaß gemessen und dann mit diesen Korrekturwerten fertig gefräst. Das Ergebnis wird noch einmal mit dem Taster geprüft, bevor die Form aus der Maschine genommen wird. Wegen des hohen Durchsatzes an Formen, ist das Messen bei Krones längst fester Bestandteil des automatisierten Ablaufes. Trotz temperaturstabilisierter Fertigungsräume, traten beim Messen in den Maschinen Abweichungen und Streuungen der Messwerte auf.

„Die Hauptprobleme sind meist in der Z-Achse zu finden“, sagt Georg Hofmeister, Leiter des Produktionsteams im Blasformenbau bei Krones. Eine wesentliche Ursache ist die Temperaturentwicklung in den Arbeitsspindeln. Zwar setzen Spindelkühlungen das Temperaturniveau, vor allem der Statoren spürbar herunter. Die innen liegenden Rotoren heizen sich aber, vor allem bei HSC-Spindeln, stark auf und geben ihre Hitze an die Werkzeuge in der Spindelaufnahme weiter...

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