PSA Peugeot Citroën, Mulhouse Cedex
PSA Peugeot Citroën, Mulhouse Cedex

1.194 Stunden gespart

Durch das Messen der Werkstücke mit m&h 3D Form Inspect noch in der Maschine hat der Werkzeugbau bei Peugeot PSA, Mulhouse, 1.194 Fertigungsstunden im Jahr eingespart. Das entspricht einer Kostenersparnis von 78.000 Euro bei schnellerem Fertigungsdurchlauf und gesteigerter Qualität. Die gewonnene Fertigungskapazität ist da noch nicht mitgezählt.
Prädikat: nachahmenswert.

Im Werk Mulhouse, im Elsass, unweit der Grenze zu Deutschland, hat der PSA-Konzern eine Fertigungsstätte für Fahrzeuge und Komponenten, die unter den Marken Peugeot und Citroen verkauft werden.

Ein großes Fabrikgelände mit eigener Autobahnausfahrt lässt erahnen, dass hier große Stückzahlen produziert werden und ein möglichst ungestörter Fertigungsablauf angestrebt wird. Neben der eigentlichen Teileproduktion trifft dies auch auf den Werkzeugbau zu, wo Werkzeuge zum Formen und Stanzen (Matritzen für Pleuel, Fahrwerksteile und Kurbelwellen) gefertigt werden.

Wie in Großbetrieben üblich, sind alle Funktionen auf verschiedene Zuständigkeiten verteilt. Deshalb ist die Qualitätssicherung QS immer unabhängiger Bestandteil der Fertigung. In der Vergangenheit hieß das immer auch die Aufspannung auf der Werkzeugmaschine lösen, zur Messmaschine gehen und messen lassen. Dann wieder auf der Werkzeugmaschine einspannen und entsprechend der Messergebnisse nacharbeiten. Wie in anderen Betrieben auch, erwies sich die Verfügbarkeit der Messmaschine immer wieder als Engpass. Gleichzeitig war während Warte- und Messzeiten auch die Fertigungsmaschine blockiert, weil ja wieder in die gleiche Spannung aufgenommen werden sollte. Selbst mit geschliffener Anlage geht dabei immer auch Präzision verloren. In Anbetracht der Tatsache, dass viele verschiedene Werkzeuge auf 6 Maschinen von Huron und 4 Maschinen von DMG gefertigt werden, war der Zeitaufwand oft das bestimmende Hindernis im Fertigungsdurchlauf. „Zusammen mit der Qualitätssicherung wollten wir den Fertigungsprozess durch einen beschleunigten Fertigungsdurchlauf verbessern, aber die bisherige Präzision beibehalten“, erläutert Francois Girardin, Techniker für Fertigungsplanung im zentralen Werkzeugbau.

Gemeinsam haben sich Fertigung und Qualitätssicherung auf die Suche nach Alternativen begeben. Zunächst wurden verschiedene Systeme evaluiert und einige getestet und gegeneinander bewertet. Relativ bald hat man sich dann für m&h 3D Form Inspect entschieden. In einer zweiten Phase wurden 4 Monate lang alle Teile sowohl mit 3D Form Inspect als auch auf der Messmaschine kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass die Messergebnisse je nach Maschine und Teilezustand variieren, aber insgesamt absolut vernachlässigbar gering sind. Dies liegt an der integrierten Kurzkalibrierung im Messprogramm, eine patentierte Verfahrensweise von m&h. Bei Fünfachsmaschinen werden sogar die Schwenkfehler der 4. und 5. Achse ermittelt und bei der Berechnung der Messergebnisse automatisch kompensiert.

Kontaktieren Sie uns

m&h Inprocess Messtechnik GmbH
Am Langholz 11
DE-88289 Waldburg
Deutschland

Tel:  +49 7529 9733-0
Fax: +49 7529 9733-7

E-mail Vertrieb



Drucken Drucken